Morgen ist schon wieder der 15. im September und da ist es Zeit für das Buch des Monats bei Nicole. Ich bin einen Tag zu früh, weil morgen doch auch noch Makro-Montag ist und die zwei Beiträge möchte ich nicht mischen ;-) Also heut schon mal mein Buchtipp für euch.
In diesem Buch dreht sich alles um ein Entenküken.
Name: "Ich dachte, ich wär ein Panther"
Autor: Paola Mastrocola
Seiten: 199
Inhaltsangabe:
Ein
Entenküken fällt aus einem LKW (wie auch immer es überhaupt auf dem
Laster gelandet ist) und rollt direkt vor eine Mülltonne in einen Pantoffel. Ganz
allein auf dieser Welt denkt es nun, dass der Pantoffel ihre Mutter
wäre. Verwunderlich ist es schon für sie, warum sie mit ihrer Mutter
nicht die Welt erkunden kann, keine Spaziergänge usw. machen kann und ihre Mutter so unbeweglich ist. Ihre Welt umfasst das nähere Gebiet der
Mülltonne, denn ihre Mutter würde sie selbst für ihren Freiheitsdrang nie allein lassen. Doch dann macht sie die Bekanntschaft eines Bibers und dieser baut ihr ein Wägelchen…auf diesem kann sie
von nun an ihre Mutter überall mithinnehmen.
Ob sie in der Langbeinsiedlung richtig ist....und was dieses Entchen noch alles erlebt und wen sie alles auf ihrer Reise zu sich selbst trifft und ob sie glücklich wird, das lest mal selbst. Glaubt mir, es passiert noch richtig viel.
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| eine Prinzessin |
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| sieht so ein Biber aus? |
Meine Meinung:
Ein
Buch über die Suche nach sich selbst, nach der eigenen Identität.
Kennen wir das nicht alle? Nur mit dem Vorteil, dass wir gesagt bekommen
wer wir sind, wir einen Namen haben. Ein Buch, das ständig neue Fragen
an das Leben aufwirft und mich oft nachdenken lassen hat. Es sind ganz einfache Worte in dem das Buch
geschrieben ist, aber nicht kitschig! Jedoch mit Hang zur Irionie. Eine sehr nachhaltige Wirkung
hinterlässt es. Zumindest empfinde ich es so. Es lässt einen weiterlesen
um zu wissen was mit dem Entchen wird. Das ist kein Buch, das man liest
und danach in das Regal stellt, so nach dem Motto: „Der Gärtner
war´s“. Nein, das Buch lässt einen auch danach noch viel an den Inhalt
denken und wer sowas mag, der ist damit gut beraten. Der Sinn des Lebens
und das Finden des eignen Ichs aus der Sicht einer kleinen Ente geschildert. Eine
Art Fabel würde ich sagen. Alle Tiere haben eine Persönlichkeit, die dem
einem oder anderen Menschen(schlag) zugehörig ist. Ein großartiges
Buch über Freundschaft und Liebe, aber auch Enttäuschungen. Dieses Entchen schließt
man sofort ins Herz. Übrigens gibt es auch noch einen zweiten Teil, wie ich jetzt erst erfahren habe und er steht jetzt schon auf meiner "Haben-Liste". Denn dort werde ich erfahren wie ihr Leben weiter ging.
Bei uns darf sie einfach ein Entenküken sein und wohnt in einem alten Käfig, man beachte (!) mit eigener Türglocke ;-)
Ich wünsche euch eine schöne Woche und bin auf eure Bücher gespannt.
Meine Buchvorstellung schicke ich morgen an Nicole.
Schaut doch mal bei ihr rein.
P. S. Bei Nicole habe ich letztens Glück gehabt und bin aus dem Lostöpfchen gezogen worden. Dies hat mich erreicht und alles hat schon seine Bestimmung bzw. Platz gefunden.
Stine









