Es ist gegen 2 und meine innere Uhr weckt mich das
erste Mal…nein, ich stehe noch nicht auf…schlafe wieder oberflächlich
ein und werde kurz vor 4 wieder munter…ein gewisser Drang lässt mich
aufstehen und dann denke ich auch schon…gleich klingelt der Wecker
meines Mannes…er hat Frühschicht und muss raus, richtig einschlafen
kannst du sowieso nicht mehr. Ich lege mich noch mal aufs Ohr, wälze mich aber unruhig hin
und her und komme bis halb 5 wo mein Mann los muss nicht mehr in den
Schlaf. Ich stehe also auf und beginne meinen Tag.
Fenster
auf und frische Luft rein. Kater Molly springt in den noch dunklen
Morgen und freut sich über die Freiheit. Ich schlendere über die
Terrasse und atme die Morgenluft ein. Herrlich.
Dann
werden Schnitten für die Arbeit und für die Kita gemacht. Käsebrötchen
hat sich mein Zwerg gewünscht…also gibt es Käsebrötchen mit Frischkäse.
Ich schnappe meinen Joghurt und schmiere mein Brot mit Aubergine Streichcreme, da ich höre es trappeln, ist es die Katze? Nein, der war ja
noch draußen und ist noch nicht wieder zurück. Es ist erst zehn nach 5,
mein Kleiner kommt die Treppen runter, wünscht mir Guten Morgen und
setzt sich schlaftrunken auf die Couch. Ich gebe ihm einen Apfel und er
beißt genüsslich rein. Damit es früh schneller geht, haben wir uns
bereits abends für ein Kindergartenoutfit entschieden. Ich entscheide
mich schneller – es geht auch ganz einfach, denn ich trage immer
Schwarz.
Als wir dann bereit sind für den Weg
zur Kita, möchte mein Zwerg heute seinen Plüschhasen Eiko mitnehmen. Er holt
ihn noch schnell aus seinem Bett, legt ihn in ein Körbchen und schon
geht es mit dem Rad los.
Heute hat er schon
viel zu erzählen…
"die Straßenbahn wird nicht mit Tank, sondern Strom angetrieben."
Ich sage ihm, dass sein Fahrrad auch nicht mit einem Tank und Strom angetrieben wird, sondern mit Muskelkraft.
Natürlich ergänzt er noch was:
"Jaaaa und meine Kraft geht in das Hinterrad und treibt das Vorderrad an und so setze ich mich in Bewegung".
Als der Weg bergauf geht, schnauft er, steigt ab und schiebt sein Rad.
„Mama, heut ist Freitag?!“
Ich: „Ja.“
Er: „Dann ist ja endlich WE, wie lange habe ich frei?“
Ich: „Zwei Tage.“
Er: „Menne, das ist weniger als ich immer in den Kindergarten muss, warum.“
Ich habe keine geniale Antwort und sage nur, weil das so ist. Finde ich es doch auch blöd, dass das Wochenende nur zwei Tage hat und die Woche 5. Er kommt wieder in Fahrt und radelt fröhlich weiter. Endlich sind wir in der Nähe des Kindergartens, nur noch an den Neubaublöcken vorbei…….
Scheinbar haben sich wieder Leute ihrer nicht mehr geliebten Dinge entledigt und sie vor die Haustür gestellt. Irgendwie ärgert es mich, sieht es doch immer müllig aus und nicht alles wird von "Landstreichern" mitgenommen.
Dann aber laufe ich an was vorbei und in Sekundenschnelle gehen mir Gedanken durch den Kopf.... Eine Laterne?.... Mitnehmen oder stehen lassen....
Mitnehmen bedeutet, dass ich sie durch die Gegend bis auf Arbeit tragen muss. Sieht vielleicht doof aus? Him….zwei Schritte zurück, das Ding beherzt gepackt und vor sich hin gesagt:
„Wie süß.“
Eine junge Frau kommt aus dem Nachbareingang und lächelt mich an, sie hat mich wohl mit mir selbst reden gehört. Ich lächle zurück und bin glücklich mit meinem Fund. Mein Zwerg ist längst am Kindergarten angekommen, als er mich mit der Laterne in der Hand sieht sagt er: „Mama, die ist toll.“ Wir gehen zusammen hoch und während er seine Sachen wechselt, räume ich meinen Rucksack um, so dass meine Beute besser zu tragen ist. Glücklich begebe ich mich nach einem kurzen Abschied und einem netten Gespräch mit der Erzieherin auf den Weg zur Arbeit. Im Rucksack klappern die Glasscheiben bei jedem Schritt mit, wie im Takt einer Uhr. Ich bin glücklich.
"die Straßenbahn wird nicht mit Tank, sondern Strom angetrieben."
Ich sage ihm, dass sein Fahrrad auch nicht mit einem Tank und Strom angetrieben wird, sondern mit Muskelkraft.
Natürlich ergänzt er noch was:
"Jaaaa und meine Kraft geht in das Hinterrad und treibt das Vorderrad an und so setze ich mich in Bewegung".
Als der Weg bergauf geht, schnauft er, steigt ab und schiebt sein Rad.
„Mama, heut ist Freitag?!“
Ich: „Ja.“
Er: „Dann ist ja endlich WE, wie lange habe ich frei?“
Ich: „Zwei Tage.“
Er: „Menne, das ist weniger als ich immer in den Kindergarten muss, warum.“
Ich habe keine geniale Antwort und sage nur, weil das so ist. Finde ich es doch auch blöd, dass das Wochenende nur zwei Tage hat und die Woche 5. Er kommt wieder in Fahrt und radelt fröhlich weiter. Endlich sind wir in der Nähe des Kindergartens, nur noch an den Neubaublöcken vorbei…….
Scheinbar haben sich wieder Leute ihrer nicht mehr geliebten Dinge entledigt und sie vor die Haustür gestellt. Irgendwie ärgert es mich, sieht es doch immer müllig aus und nicht alles wird von "Landstreichern" mitgenommen.
Dann aber laufe ich an was vorbei und in Sekundenschnelle gehen mir Gedanken durch den Kopf.... Eine Laterne?.... Mitnehmen oder stehen lassen....
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| noch nicht gesäubert, so wie ich sie heut aufgesammelt habe |
Mitnehmen bedeutet, dass ich sie durch die Gegend bis auf Arbeit tragen muss. Sieht vielleicht doof aus? Him….zwei Schritte zurück, das Ding beherzt gepackt und vor sich hin gesagt:
„Wie süß.“
Eine junge Frau kommt aus dem Nachbareingang und lächelt mich an, sie hat mich wohl mit mir selbst reden gehört. Ich lächle zurück und bin glücklich mit meinem Fund. Mein Zwerg ist längst am Kindergarten angekommen, als er mich mit der Laterne in der Hand sieht sagt er: „Mama, die ist toll.“ Wir gehen zusammen hoch und während er seine Sachen wechselt, räume ich meinen Rucksack um, so dass meine Beute besser zu tragen ist. Glücklich begebe ich mich nach einem kurzen Abschied und einem netten Gespräch mit der Erzieherin auf den Weg zur Arbeit. Im Rucksack klappern die Glasscheiben bei jedem Schritt mit, wie im Takt einer Uhr. Ich bin glücklich.
Auf Arbeit schreit mich der Computer
an, dass mein Passwort in zwei Tagen abläuft, da mir kein neues
einfällt, melde ich mich mit meinem alten Passwort an und werde dann
Montag ein neues vergeben müssen. Der Arbeitstag geht freitags nur bis um
12. Ich will endlich einen Fall zum Abschluss bringen. Die Zeit geht
gut vorbei, ab und an schweifen meine Gedanken in Richtung Rucksack und
dessen Inhalt.
Die Rathausuhr schlägt 12, jetzt
ist WE. Mein Laternchen trage ich heim und gehe meinen Kleinen abholen.
Sein erster Satz als ich ihn abgeholt habe, war die Laterne. „Ist sie ganz geblieben?, Mama,
ich weiß schon wo sie hin kann und wir könnten Blümchen kaufen in der
Gärtnerei“ so sprudelt es nur aus seinem Mund und ich freue mich, dass
er so lebenslustig ist.
Wir haben keine Blümchen gekauft, sondern er hat einen kleinen Blumenstrauß unterwegs gepflückt.
Wir haben keine Blümchen gekauft, sondern er hat einen kleinen Blumenstrauß unterwegs gepflückt.
Eine Blumenvase in dieser Größe kaum zu finden, da fällt mir ein, dass ich doch so ein Miniding mal auf dem Tippelmarkt gekauft habe. Genau für solch Miniblümchen war es gedacht. Über den Winter ist es in Vergessenheit geraten, nun hat es seinen kleinen Inhalt. Keine 10 Zentimeter hoch ist das Ganze, inklusive Blümchen.
Weil heute Freitag ist, schicke ich diesen Miniblumenstrauß an Helga. Ich hoffe es geht als Freitagsblümchen durch.
Klein, aber fein.
Den ganzen Nachmittag konnten wir bei herrlichem Sonnenschein in der Natur erleben und was uns da vor die Linse kam, gibt es jetzt. Ihr seid erlöst, es folgen fast nur noch Fotos.
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Von der Ferne schon schön...
....ganz nah ein Traum.
Dieses Gelb leuchtet schon aus von Weitem, an vielen Orten.
Veilchen lassen sich zuweilen suchen...unter Büschen und Hecken.
Ich hoffe, dass ihr ebenso einen schönen Tag hattet.
Wir genießen noch das schöne Wetter und so bin ich dann mal wieder im Garten.
Stine
















































