auch wenn die Natur dazu regelrecht anstiftet.
Wenn wir früh los machen, dann schläft noch fast alles um uns herum....nur die Vögel singen uns ein Lied.
Die Sonne war noch hinter den Wolken und ein Nebelschleier legte sich aufs Land.
Ein Stückchen weiter und die Sonne hat uns eingeholt und begrüßt uns mit ihrem satten, warmen Feuerball.
Die Windräder sind nur schemenhaft zu erkennen, aber ein Flügel berührt scheinbar den Rand der Sonne.
Nachdem mein Kleiner in der Kita angekommen ist, setzte ich meinen Weg zur Arbeit fort.
Der kleine See schläft scheinbar auch noch.
Auf Arbeit ist es bald Mittag und frische Luft muss rein, damit das Hirn wieder weiter arbeiten kann. Nachmittag scheint die Sonne rein und das Fenster kann geöffnet bleiben.
Wenn das Grün der Bäume erst richtig raus ist, dann ist nichts mehr von den Häusern im Hintergrund zu sehen, nur Grün und Vogelsang....das ist wirklich herrlich.
Bei den sommerlichen Temperaturen zieht es mich in der Mittagspause in die nahe gelegene Ochsenbasei. Sonne pur, Pigmente haschen und einen Blick durch vielen die Mauerfenster riskieren ;-)
Dies und das konnte ich erspähen....nur leider bin ich ja so ein Hobbit und muss mich ganz schön strecken um was zu sehen. Zugenagelte Fenster eines unsanierten Hauses, sattes Grün, auch ein schönes Fenster, einen Teil eines Baumstammes. Immer wieder andere Eindrücke auf die Straße gegenüber sind möglich. Je nachdem wo ich durchschaue.
Das Foto in der Mitte unten stammt vom alljährlichen Altstadtfest...da schmücken sich die Fensterlein mit Kerzenschein - reimt sich sogar ;-)
Ein Blick auf das Türmchen vor dem Studentenwohnheim.
Nach Feierabend auf dem Weg zur Kita komme ich an blühenden Bäumchen und Büschen vorbei. Überall könnte man gerade verweilen. Das Neubaugebiet ist umgeben von einer kleinen grünen Oase. Das ist nicht überall so. Also hier ist es gar nicht trist und grau, wie man sich vielleicht ein Neubaugebiet vorstellt.
Der Weg nach Hause führt mich vorbei an der Gärtnerei, ich knipse und mein Kleener macht am Ende des Weges einen Plausch mit dem vorbeifahrenden Mitarbeiter des Friedhofs ("man kennt sich"), denn wir müssen jeden Tag durch den Friedhof.
Am Ende des Friehofs erwartet uns die tolle Friedhofsmauer, auch da schaue ich durch und sehe die Neubauten von Polen. Alt und neu vereint in einem Blick.
Übers Feld geht es weiter nach Hause. Ich muss euch die Magnolie unbedingt zeigen, die unweit von unserem Haus steht.
Traumhaft schön, ich glaube jeden Tag mache ich Fotos, weil ich immer denke, das es noch schöner geht.
Zu Hause angekommen begrüßen uns nickende Blümchenblüten im Wind und zeigen sich in verschiedensten Lilatönen....
Unser schläfriger Kater Molly, der sich auf dem Dach seines Hauses die Sonne auf den Pelz scheinen lässt, erwartet uns...ist aber auch froh, wenn wir ihn in Ruhe lassen und er weiter dösen kann.
Gut, dass sein Haus an der Wand steht, sonst wäre er wohl schon runter gerutscht ;-) Wenn die Blätter vom Wein gewachsen sind, dann hat er ein kühles Schattenplätzchen im Sommer. Erste Triebe sind schon zu sehen.
Ich bzw. wir sind also nicht vom Weg abgekommen wie Rotkäppchen ;-)
Wir sind glücklich zuhause und mein Zwerg macht hoffentlich bald seine Augen zu (noch höre ich ihn singen) und träumt nur schöne Dinge. Mein Mittlerer macht sich noch mal eine Schnitte, hat noch mal Hunger bekommen, obwohl er gut Abendbrot gegessen hat. Ich weiß auch nicht wo er das Ganze hinfuttert und wo er hinwächst. Meine Große ist gerade rein, sie macht sich ihr Essen warm. Ich gehe jetzt zu ihnen und wir werden mal einen kleinen Plausch machen.
Euch einen wunderschönen Abend, was auch immer ihr vor habt.
Einen wunderschönen guten Morgen, falls ihr meinen Beitrag eben am Morgen lest. Tja und falls es Mittag ist, sage ich Mahlzeit.
- Stine -













