"Wenn du deine Sichtweise auf die Dinge veränderst,
verändern sich die Dinge, auf die du schaust."
Wayne Dyer
Dieses Zitat kam mir in den Sinn als ich diese Fotostrecke ausgewertet habe. Das ist übrigens der Schlüsselbund vom Flohmarkt letztens.
Spontan sind diese Fotos entstanden und ich hatte das Gefühl, dass Schlüssel, Hortensie und Apfel sehr gut zusammenpassen, auch von den Farben.
Erstmal die Fotos und wer mag, kann auch noch weiter lesen, dort habe ich mich mal ein wenig ausgelassen, mir von der Seele geschrieben. Schon mal als Vorwarnung, denn wer dazu nicht in der Stimmung ist, sollte lieber nur Fotos schauen.
Habt einen schönen Tag und bis bald Stine
Tatsächlich ist es unser Eigenes die Sichtweise auf die Dinge so zu legen und dabei scharf oder unscharf zu sehen, farbig oder schwarz/weiß. Mein Kopf- oder Bauchgefühl rauszulassen. Natürlich muss ich damit leben, dass mein Gegenüber einen anderen Fokus setzt und dadurch unterschiedliche Sichtweisen zutage treten. Spannend ist das allemal, sofern man sich dann wieder auf die eine Richtung orientiert, wenn man denn eine gemeinsame hatte. Sonst hilft nur Toleranz oder ein neuer Weg.
Bei unserer fünfköpfigen Familie (mit Kater Molly sind wir dann eigentlich sechs - er hat auch einen eigenen Kopf) kommt das täglich vor....da man sich aber über die Jahre recht gut kennt, sollte dies kein Problem sein.
Schwieriger wird es, wenn es Menschen gibt, denen man nicht so nahe steht (gefühlsmäßig), aber doch nahe genug (räumlich gesehen). Diese Erfahrung machen wir gerade oder schon etwas länger mit unseren Nachbarn. Eigentlich wollte ich hier nicht darüber schreiben, aber es geht mir schon eine Weile an die Nieren und von der Seele schreiben tat und tut mir immer gut. Ins Detail gehe ich nicht, weil sonst hier der Rahmen gesprengt werden würde....ein Stichwort gebe ich: Grundstückgrenze! Das sagt alles.
Ich frage mich schon eine geraume Zeit, was in den Köpfen mancher Menschen vor sich geht. Sich über Gesetze hinwegsetzen, weil man schon länger hier wohnt und zeigen will wer scheinbar am längeren Hebel sitzt? Nein, aber nicht mit mir. Weil bei solchen Sachen reicht man einmal den kleinen Finger und beim nächsten Mal ist die ganze Hand genommen bzw. es wird gar nicht mehr gefragt. Bei den Voreigentümern war das scheinbar so und die Nachbarn drumherum dulden ebenso einfach alles was der Nachbar macht. Bloß keinen Ärger bekommen, da halte ich lieber still, auch wenn es mir nicht passt....so wird das hier gehandhabt. (scheinbar sollte diese Vorgehensweise auf uns übertragen werden - aber das funktioniert so nicht) Nun sind wir ja noch recht neu hier und sind da wohl ein wenig anders. Ich bleibe lieber bei dem was mir gesetzlich vorgegeben wird und nur um des lieben Friedens Willen missachte ich nicht Recht und Ordnung. Leider gibt es Menschen, die mit einer so eindeutigen Aussage nicht klar kommen und dann blöde tun müssen und dann noch zeigen, dass sie keinen Anstand haben. Jedoch bin ich eines Tages nicht mehr und meine Nachkommen müssten meine Gutmütigkeit evtl. teuer bezahlen. Das möchte ich nicht und Vorausschauend war ich schon immer gewesen und sehe über den Tellerrand hinaus.....zumindest grob, denn was das Schicksal für mich bereit hält, das kann ich nicht beeinflussen. Vielleicht hängt das auch mit meinem Beruf zusammen, denn ich habe täglich mit Gesetzlichkeiten zu tun und weiß was für Auswirkungen es haben kann, wenn aus Freundschaft Feindschaft wird und man sich wünschte, nie dem anderen aus falscher Scham entgegengetreten zu sein.Wenn man fragt und sich einigt, sofern es im gesetzlichen Rahmen bleibt, aber Eigensinn an den Tag legen und einfach handeln und Dinge tun, das Nachbarschaftsrecht missachten und hoffen, dass der Betroffene ruhig hält, das geht nicht gut.
Nun herrscht hier frostige Stimmung und das bei wiederkehrenden heißen Temperaturen, weil die Nachbarn kein Recht bekommen haben. Damit kann ich aber wirklich leben, denn es geht hier nicht um Kleinigkeiten.
Zum Abkühlen kann ich nun an die Grundstückgrenze gehen - gins. Aber vielleicht doch nicht, denn dann gerät vielleicht doch eher mein Blut in Wallung und eine Hitzewelle macht sich in mir breit.
Puuuh, denkt nicht, dass ich ein Streithammel bin. Das bin ich nicht. Auf jeden Fall aber bin ich kein Fähnchen im Wind und fühle mich immer noch sauwohl hier.










