Toll dachte ich und sind bereits kurz nach 6 auf eine kleine Morgenrunde durch den Nebel. Es ist faszinierend diese "Wand" vor sich zu sehen und je näher man kommt, so entfernt sie sich doch wieder, ist aber immer da und gibt neue Blickwinkel frei. Als würde sie sich für den Durchgehenden öffnen und wieder schließen und man ist wie eingeschlossen inmitten von weißem Dunst. Eigentlich kennt man den Weg in- und auswendig und trotzdem läuft man ein wenig gebremst, weil sich etwas anderes als sonst dahinter verbergen könnte.
Es ist eine leicht zu durchbrechende Mauer und ein wenig mystisch ist es schon. Diese Stimmungen der Natur liebe ich sehr. Ich liebe es, wenn die Natur sich dieses Gewand überstreift und nach ein paar Stunden, wenn der Schleier gefallen, bleibt für "Langschläfer" gar nicht viel davon über.
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| Ende August |
Im Nebel
"Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.
Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.
Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.
Seltsam, Im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein."
Hermann Hesse
Diese Gedicht lässt mich nachdenken....ein wenig wehmütig, aber besagt es doch so viel Wahres, was man nicht kürzer in Worte fassen kann. Deshalb geht es weiter mit Fotos. Erinnerungen an den Frühling....die Natur im Wandel der Jahreszeiten....
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| im April |
Trotz Nebel gibt es einiges zu entdecken.
Diese Schnecke am Wegesrand zum Beispiel.
Diese Bank hinter dem Friedhof ist oft unsere "Pausenbank", aber nicht an diesem Morgen.
Wir sind einfach weiter auf den Friedhof, eine tolle Stimmung war zu spüren und wir haben es wirklich genossen.
Mein Kurzer immer vorneweg im Eilzugtempo....irgendwann muss man doch den Nebel greifen können.
Das Feld hinter dem Friedhof völlig eingeschlossen. Eine Grashalm ist nur aus nächster Nähe sichtbar.
Spinnennetze sind faszinierend.
Nach diesem Spaziergang waren unsere Haare klatschnass. Meine hingen in Strähnen runter, aber bei ihm schlugen die Haare Wellen wie das Meer.
Ein total schöner, kleiner Ausflug wie er uns beiden Freude bereitet hat und der Tag hätte nicht schöner beginnen können. Vor allem kam nach dem Nebel die Sonne und breitete ihre Strahlen aus.
Ich verabschiede für heute, wünsche euch einen schönen Start ins Wochenende.....aber einen habe ich noch:
Kindermund:
Mein jüngster Spross stellte schon nach seinem erst dritten Schultag fest: "Mama, ich glaube Schule ist nicht mein Ding."
(wenn das noch die weiteren 10 Jahre so bleibt, dann steht mir einiges bevor)





















































